Contact & Intimität


Impulse, Grenzen und andere Unhöflichkeiten in der
Contact Improvisation


In der Contact Improvisation kommen wir wildfremden Menschen so nahe, wie

sonst nur Geliebten und Verwandten. In diesem Forschungsraum werden wir uns

diesem Aspekt widmen, den wir beim Tanzen selten thematisieren und uns für

die Möglichkeiten öffnen, die hinter den üblichen unausgesprochenen

Anstandregeln einer Jam liegen:

 

- Was tue ich, wenn ich meinen Impulsen folge?

- Wie kann ich meine Grenzen zeigen?

- Wie viel Erotik, Kampfeslust, Verrücktheit kann und will ich zulassen?




Was entsteht, wenn wir uns den anderen mal ganz - und so wie wir

gerade sind - zumuten?

Und wenn wir wissen, dass es die anderen genauso machen?

Hingehen, wohin es uns zieht.

Verlassen, was uns gerade unangenehm ist.

Oder die Herausforderung annehmen, dem Unbehaglichen bewusst zu begegnen.


Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach Klarheit und authentischer

Begegnung, nach Freiheit und Verbundenheit, nach neuen Seiten an anderen und
an uns selbst...


Im klaren Rahmen einer free jam können wir uns am Abend schließlich austoben
und ausprobieren.

 

Es werdenGrundlagen der Tanzform Contact Improvisation vermittelt. Bitte bring bequeme Tanzkleidung mit (keine Jeans, keine Knöpfe oder Schnallen).

All genders and sexual orientations are welcome!

 

 

Rückmeldung:

 

Karin G. (Wien):

Das Wochenende hat gezeigt, wie vielfältig und facettenreich wir Intimität erleben.

Wenn ich zurückschaue, -denke, -fühle, dann hast du einen Raum geöffnet in dem du uns eingeladen hast …

- sein zu dürfen / nichts sein zu müssen

- mich zeigen zu dürfen / mich nicht zeigen zu müssen

- mich ausprobieren zu dürfen / mich nicht ausprobieren zu müssen

- in dem ganz viel Lust, Unlust, Scham, Schamlosigkeit, Zärtlichkeit, Stille, Nähe, Distanz, Nacktheit, Rückzug, Austausch, möglich war, weil die Offenheit dafür da war und du den Raum sehr schön gehalten hast

Ein Rahmen, der es mir ermöglicht hat, mich frei zu fühlen.

 

Die Offenheit, in der sich die einzelnen Menschen gezeigt haben, hat mich sehr berührt. Es war schön, eingeladen zu werden, mich in einer Form zu erfahren, wo ich über bekanntes, vertrautes, sicheres Terrain hinausgehen kann, wenn ich das möchte und mich dabei so achtsam begleitet und von den anderen wahrgenommen zu fühlen.

 

Das bringt mich zum nächsten - für mich ganz wesentlichen - Aspekt dieses Wochenendes:

Du und deine Art, dich einzubringen, die ich als

- sehr präsent und mitfühlend

- offen

- neugierig

- nicht wertend

- klar

- unterstützend

empfunden habe. Du hast dich für mich als Mensch eingebracht. Und das finde ich total schön und schätze ich sehr.“

 

Neue Termine:
werden demnächst bekannt gegeben

 

Fragen: gutentag[at]christopher-gottwald.de

 

Anmeldung: annie@christopher-gottwald.de

 

 

Sexological Bodywork

Sitzungen und Workshops für bewusste und genussvolle Sexualität

Termine

02.11. Berlin

Embodied Love & Change

zusammen mit Yvonne Kolinsky und Rohland Frenzel

20. - 22.11. Zegg bei Berlin

Liebe und Wandel

zusammen mit Ami Schütte

26. - 29.11. in Berlin

Liebe Machen Herbstplayshop

zusammen mit Johanna Debes und Yvonne Kolinsky

28.12. - 09.01. La Palma

zusammen mit Rohland Frenzel

16. - 22.08. in Ungarn

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© Christopher Gottwald